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8. Januar 2009 um 12:32 Uhr
Larry Flynt
Larry Flynt

US-Pornoindustrie bittet um Finanzspritze

Die Umsätze der Pornoindustrie sind seit längerem rückläufig, dies gilt sowohl für den europäischen Raum, als auch für den amerikanischen Markt. Jetzt bittet die US-Pornobranche im Zuge der Wirtschaftskrise um staatliche Hilfe. Hier befindet sich die Branche in guter Gesellschaft, denn auch Banken und Autoindustrie baten bereits um finanzielle Unterstützung seitens des Staates. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN sei die Begründung: Die Menschen seien zu depressiv, um sexuell aktiv zu sein. Der Kongress müsse den sexuellen Appetit Amerikas wieder auffrischen.
Auf CNN hieß es weiter, dass Hustler-Verleger Larry Flynt und Joe Francis, Chef der Firma Girls Go Wild, den Kongress um eine Finanzspitze von fünf Milliarden Dollar für die Branche bitten.
Außer Frage stehe, dass die HC-Industrie gleichermaßen von der Finanzkrise betroffen sei, wie andere Branchen. „Die US-Regierung sollte aktiv das Überleben und das Wachstum der Industrie unterstützen - genauso, wie sie die Notwendigkeit sieht, jede andere vom amerikanischen Volk geliebte Industrie zu unterstützen.“
Allerdings sei die Branche nach Aussagen von Flynt und Francis finanziell nicht gefährdet. Es gehe vielmehr um das Bedürfnis einer Nation. „Es ist Zeit für den Kongress, den sexuellen Appetit Amerikas wieder aufzufrischen. Der einzige Weg dahin ist die Unterstützung der Pornoindustrie - und zwar rasch“, so Larry Flynt.
Quelle: WEBeLINE
 
Sprache: de en

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