Mehrere Monate dauert die Sperrung von YouTube in der Türkei bereits. Jetzt hat sich die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen zu Wort gemeldet. Sie argumentiert, dass die Blockade der Internet-Plattform die Meinungs- und Informationsfreiheit verletze. Die Behörden haben YouTube mehrfach gesperrt, da auf der Plattform der Republikgründer Kemal Atatürk beleidigt wurde. Gesetzliche Grundlage des Vorgehens ist ein Gesetz, welches im November 2007 verabschiedet wurde und das besagt, dass jede Webseite innerhalb von 24 Stunden gesperrt werden darf, wenn dort Pädophilie oder Drogen verherrlicht, pornographisches Material präsentiert, zum Selbstmord aufgerufen oder Atatürk beleidigt wird.