Eine aktuelle und repräsentative Umfrage der CEG Creditreform Consumer GmbH und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) befasst sich daher auch mit den diesjährig beabsichtigten Weihnachtseinkäufen und damit verbundenen Ausgaben im interaktiven Handel.
Die damit verbundenen Umsätze bestätigen die positive Prognose. Ausgehend von der Gesamtbevölkerung über 18 Jahre zählen aktuell rund 50 Millionen Personen zu den „potenziellen Online-Einkäufern“. Von diesen 50 Millionen Bürgern planen 70 Prozent den Kauf der Weihnachtsgeschenke im interaktiven Handel, das entspricht 35 Millionen Deutschen.
„Das bisherige Jahr verlief für die Interaktiven Händler umsatztechnisch sehr stark. Aktuell rechnet der bvh bis zum Jahresabschluss mit einem Umsatzplus von rund sieben Prozent für den gesamten interaktiven Handel im Vergleich zum Vorjahr. Für den E-Commerce-Anteil wird ein Plus von 15 Prozent prognostiziert. Die positive Einschätzung für das diesjährige Weihnachtsgeschäft kommt also nicht von ungefähr. Verlaufen die kommenden Vorweihnachtswochen weiterhin so erfolgreich, werden die Erwartungen der Interaktiven Händler eventuell sogar noch übertroffen“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh.
Das durchschnittliche Ausgabenbudget für Weihnachtseinkäufe im interaktiven Handel liegt bei mindestens 288 Euro. Im rechnerischen Durchschnitt planen Verbraucher, die im interaktiven Handel Weihnachtsgeschenke kaufen möchten, zwischen 288 Euro und 466 Euro auszugeben.
Diese Online-Käufer können noch einmal weiter unterschieden werden in den „Low-User“ (40 Prozent der Käufer), der durchschnittlich 150 bis 225 Euro ausgeben will, den „Middle-User“ (37 Prozent der Käufer), der durchschnittlich 304 bis 471 Euro ausgeben will und den „Hard-User“ (23 Prozent der Käufer), der durchschnittlich 595 bis 862 Euro im interaktiven Handel für Weihnachtseinkäufe ausgeben möchte.
„Hinter dem beabsichtigten Online-Einkaufsvolumen der Verbraucher verbirgt sich für die Online- und Versandhändler ein enormes Potenzial. Und ob sie den Zuschlag für den Kauf erhalten, hängt neben dem richtigen Sortiment wesentlich auch von den angebotenen Zahlarten für den Verbraucher bei der Kaufabwicklung ab. Sie bevorzugen mit großer Mehrheit den Kauf auf Rechnung. Wir raten Händlern daher, das Risiko des Rechnungskaufs beruhigt einzugehen, wenn sie im Gegenzug je Bestellung eine aktuelle Bonitätsprüfung über ihren Kunden bei uns abrufen“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer der Konsumentenauskunftei CEG Creditreform Consumer GmbH.
Die TOP 5 der beliebtesten Warengruppen beim Weihnachtsgeschenkekauf sind:
1. Bekleidung / Textilien / Schuhe (43 Prozent)
2. Unterhaltungselektronik / Medien (36 Prozent)
3. Bild- & Tonträger Spielwaren (33 Prozent)
4. Computer und Zubehör (24 Prozent)
5. Gutscheine (23 Prozent)