Am 12. Dezember 2011 veröffentlicht Zweitausendeins „Amerikas geheimer Krieg in Laos“ im Rahmen der Zweitausendeins Edition Dokumentation erstmals auf DVD. Marc Eberles Dokumentation widmet sich dem Mysterium der größten militärischen Geheimoperation der CIA, von der nicht einmal der US-Kongress Kenntnis hatte.
Mehr als 30 Jahre ist es her, seit die Bilder des Vietnamkriegs die Weltöffentlichkeit erschütterten. Doch während das Geschehen in Vietnam ausführlich dokumentiert wurde, tobte zeitgleich ein Krieg in Laos, der die Intensität und die Grausamkeiten der Kämpfe im Nachbarland übertraf. 2,1 Millionen Tonnen Bomben warfen die USA zwischen 1964 und 1973 auf den südostasiatischen Binnenstaat ab, ohne dass auch nur eine einzige Zeitung darüber berichtete.
Mit nie zuvor gezeigten Archivaufnahmen der CIA und Zeitzeugeninterviews rekonstruiert Eberle in der Dokumentaion die Geschehnisse eines geheimen Krieges, der vermutlich zwei Millionen Menschen das Leben kostete und bis heute in keinem Geschichtsbuch auftaucht. Als erster westlicher Journalist seit 1975 betritt Eberle die heutige Ruinenstadt Long Cheng, in der die CIA 1962 eine Luftwaffenbasis errichtete und von der täglich bis zu 400 Bomber und Frachtflugzeuge starteten. Auf der Suche nach den letzten Spuren der Geheimoperation lässt Eberle Ex-Offiziere der CIA, den General der Hmong-Armee, ehemalige Piloten, Geheimdienstexperten, Journalisten und laotische Opfer zu Wort kommen und offenbart die Folgen dieses Militäreinsatzes.