Sony hat eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die angesichts der rapiden Veränderungen in der weltweiten Ökonomie die Unternehmensstruktur festigen und die Profitabilität halten sollen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2010 sollen so über 100 Milliarden Yen eingespart werden. Die Herstellung von CMOS-Bildsensoren für Handys soll stärker als geplant outgesourct werden, während die Pläne für die Produktionserweiterung im slowakischen Nitra-LCD-Fernseherwerk vorerst auf Eis liegen. Insgesamt sollen die Investitionen in das Elektronikgeschäft um 30 Prozent zurückgeschraubt werden. Zudem soll die Produktion in zwei Übersee-Werken stillgelegt werden, betroffen ist davon auf jeden Fall das französische Sony Dax Technology Center, das Tapes und andere Aufnahmemedien herstellt. Durch weitere Aktionen soll die Anzahl der Herstellungsorte um 10 Prozent gesenkt werden, derzeit verzeichnet Sony 57 Werke. Als Ergebnis werden etwa 8.000 der Ende September 2008 etwa 160.000 Sony-Mitarbeiter ihren Job verlieren. Auch die Anzahl der Saison- und Leiharbeiter soll reduziert werden.