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9. Februar 2010 um 16:14 Uhr

IVD diskutiert im Bundes-Wirtschaftsministerium

Am 02. Februar trafen Vertreter des BDWi und seiner Mitgliedsverbände in Berlin zu einem Meinungsaustausch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, Ernst Burgbacher, zusammen. Von Seiten des IVD wurde dabei vor den Auswirkungen der nicht geahndeten Rechtsverletzungen im Internet gewarnt.

 

Die Verletzung von Urheberrechten gefährde nicht nur die Kreativwirtschaft, sondern auch den Medienhandel. Es sei daher zwingend erforderlich, Internet-Service-Provider stärker in die Verantwortung zu nehmen, skizzierte IVD-Vorstand Jörg Weinrich den Verbandsansatz. Burgbacher machte hieraufhin deutlich, dass er gegen eine strengere Regulierung des Internets sei, er aber gerne stärker in den Dialog mit den von Rechtsverletzungen betroffenen Branchen eintreten würde.

 

Mit Blick auf die allgemeine Wirtschaftssituation versprach Burgbacher, dass sein Ministerium die Mittelstandspolitik künftig noch stärker in den Fokus rücken werde als dies seitens der Vorgängerregierungen der Fall gewesen sei. Besonders wichtig sei es gegenwärtig, einer möglichen Kreditklemme entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang freue man sich auch über Vorschläge des BDWi. Im Mittelpunkt des Gespräches, das von BDWi-Präsident Werner Küsters moderiert wurde, standen Branchenthemen aus verschiedenen Bereichen der Dienstleistungswirtschaft.
Quelle: IVD
 
Sprache: de en

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