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18. Januar 2011 um 13:41 Uhr

E-Commerce-Markt ist Umsatztreiber des Versandhandels

Das EHI Retail Institute e. V. hat zum zweiten Mal mit dem Hamburger Statistikunternehmen Statista eine Studie zum deutschen E-Commerce-Mark durchgeführt. Basierend auf einer Analyse der 1.000 größten deutschen Online-Shops und der daraus resultierenden Zahlen belegt die Studie „Der deutsche E-Commerce-Markt 2010“, dass der deutsche E-Commerce-Markt der wichtigste Umsatztreiber des Versandhandels ist.

 

Die Top 1.000 Online-Shops erwirtschafteten 2010 demnach einen Gesamtumsatz von rund 20 Milliarden Euro. Davon entfielen allein auf die Top 10 der Online-Händler 6,2 Milliarden Euro Umsatz, was einem Anteil von gut 30 Prozent entspricht. Im Vergleich zu 2009 ist dieser Anteil um vier Prozent gewachsen. Auch bei den Top 100 Shops macht sich eine zunehmende Konzentration bemerkbar. Mit 13,9 Milliarden Euro oder einem Umsatzanteil von fast 70 Prozent hat sich der Anteil dort um fünf Prozent erhöht.

 

Computer, Unterhaltungselektronik sowie Handys und Zubehör bilden mit 2,14 Milliarden. Euro oder 10,7 Prozent des Umsatzes nach wie vor das umsatzstärkste Produktsegment. Der Online-Handel mit Bekleidung, Textilien und Schuhen brachte einen Umsatz von 1,95 Milliarden Euro und hielt damit einen Anteil von 9,7 Prozent. Die Generalisten, das sind Händler, die Produkte in mindestens fünf Segmenten anbieten, realisierten 6,65 Milliarden Euro oder 33,2 Prozent des Online-Umsatzes.

 

Das am häufigsten angebotene Bezahlverfahren stellt im Online-Handel mit 68,5 Prozent die Vorauskasse dar, gefolgt von Zahlung per Kreditkarte (67,1 Prozent) und Nachnahme (59 Prozent). PayPal (50,3 Prozent), Lastschriftverfahren (39,3 Prozent) und Zahlung auf Rechnung (37,7 Prozent) sind weitere häufig angebotene Verfahren. Die meisten Online-Shops bieten mehrere Zahlungsverfahren an.

 

Auch bei vielen Online-Händlern gehört Social Media inzwischen zum Portfolio der Kundenbindung. 33 Prozent der Shops haben ein facebook-Profil, 21 Prozent verfügen über einen Twitter-Account. Beim Thema Transparenz haben einige Online-Shops noch Nachholbedarf. 43 Prozent kommunizieren ihre Versandarten auf ihrer Website nicht oder nicht deutlich.

 

Nähere Details beim Statistikportal Statista unter www.statista.com.

Quelle: EHI Retail Institute e. V. / Statista GmbH
 
Sprache: de en

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