Guten Tag Herr Simon.
Mit der Marke „Purple Hills“ ist es S.A.D. gelungen, in nicht einmal fünf Jahren eine PC-Spielemarke zu etablieren und ihren Marktanteil beständig auszubauen.
Mit welchen Mitteln ist Ihnen dies gelungen?
Wir waren vor allem sehr beständig. Von Anfang an haben wir nicht auf Einzeltitel gesetzt, sondern die Serie und damit die Marke „Purple Hills Entertainment“ in den Vordergrund gestellt. Wir haben kontinuierlich jeden Monat drei bis vier neue Titel veröffentlicht. Gleichzeitig haben wir ältere Titel immer wieder aus den Regalen retourniert, so dass unter dem Strich die belegte Fläche für den Handel sehr rentabel war. So haben wir uns immer mehr Fläche geholt, haben heute eine sehr gute Warenpräsenz und sind mit vielen Titeln in den Charts vertreten.
Welche Widerstände galt es, falls überhaupt, zu überwinden?
Anfangs gab es große Widerstände. Als wir mit der „Purple Hills Entertainment“ angefangen haben, hat niemand an das Thema Casual Gaming geglaubt. Doch wir haben von Anfang an, um das Markenprofil zu schärfen, auf dieses Thema gesetzt. Casual Games galten bei Einkäufern und Presse als Spiele, die einfach zu schlecht waren, um Hardcore Games zu sein. Und es will ja niemand „schlechte“ Produkte im Regal stehen haben. Dass hinter der einfachen Bedienbarkeit von Casual Games ein Konzept steckt, wissen heute alle. Das nächste schwierige Element war, dass wir keine Einzeltitel gepusht oder besonders hervorgehoben haben, sondern immer die Serie platziert haben. Cherry-Picking war also nicht gefragt und das war im Handel sehr schwer zu vermitteln.
Wie wichtig war und ist der Bereich des Casual-Gaming für diesen Erfolg?
Die Entscheidung Anfangs nur Casual Games zu publishen war goldrichtig. Da hat sich unsere Sturheit richtig ausgezahlt. Während wir einen Titel nach dem anderen rausgehauen haben, ist der Markt für Casual Games so explodiert, dass heute fast jedes angesagte Hardcore Gaming Label eine Abteilung für Casual Games initiiert hat.
Auf der diesjährigen Games Convention stellt „Purple Hills“ zum ersten Mal Titel für Nintendos Handheld DS vor.
Ja, stimmt. Wir werden erste Titel für die Konsole veröffentlichen, verraten aber erst auf der Messe was kommt.
Was war Ihre Intention, als sie sich entschieden haben, auch für DS zu produzieren?
Nintendos DS ist sensationell erfolgreich. Wer in der Lage ist, gute Titel zu veröffentlichen und Werbedruck zu generieren, der kann gute Stückzahlen verkaufen. Wir trauen uns beides zu und wollen uns ein Stück vom Kuchen abschneiden.
Welche Hoffnungen und Erwartungen knüpfen Sie an die Casual-Games-Reihe für das portable System?
Wir rechnen damit, neue Käuferschichten zu erobern. Und wir möchten natürlich unsere Marke auf ein breiteres Fundament stellen. Wir haben kürzlich erst damit begonnen mit unserem „Black Label“ Zweitverwertungen zu veröffentlichen und mit der Konsole betreten wir wieder ein Stück Neuland. Auf lange Sicht wird dies die Marke „Purple Hills Entertainment“ zusätzlich stützen.
Sind zukünftig auch Portierungen oder Neu-Entwicklungen der „Purple Hills“ für andere Systeme geplant, zum Beispiel für Nintendos Wii?
Ja, wir überlegen durchaus, auch Titel für andere Konsolen zu veröffentlichen und arbeiten an solchen Modellen.
Denken Sie, dass der Casual-Gaming-Markt ein weiter wachsender Zukunftsmarkt ist, oder ist die Spitze bereits erreicht?
Die Spitze ist längst nicht erreicht. Wir wachsen derzeit immer noch von Jahr zu Jahr und planen auch schon für 2009 wieder ein kräftiges Wachstum.
Wenn man die Zeitungen aufschlägt, das Fernsehen einschaltet oder in den einschlägigen Fachmagazinen liest, kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass das Surfen im Internet und verschicken und empfangen von Mails immer gefährlicher wird. Mit Avira „AntiVir“ bietet S.A.D. einen äußerst beliebten Virenscanner an.
Wie schätzen Sie die derzeitige Bedrohungslage ein und wie begegnen Sie ihr?
Der Trend weg von breit gestreuten Masseninfektionen hin zu gezielten, hoch professionellen Malware-Angriffen hat sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet und wird sich auch verstärkt fortsetzen. Die häufigsten Szenarien der so genannten „Targeted Attacks“ sind das unerlaubte Abziehen finanzieller Mittel, Malware-Infektionen durch Drive-by Downloads und Spearphishing-Angriffe.
Die Massen-Malware in freier Wildbahn nimmt ab, wodurch es weniger klassische Virenausbrüche gibt. Das erspart Anwendern allerdings nicht den Einsatz einer Sicherheitssoftware – vielmehr ist Wert auf ein Produkt mit starker Heuristik zu legen, die für ein vorbeugendes Erkennen bisher noch nicht identifizierter Schädlinge sorgt.
Immer neue Viren drängen „auf den Markt“, neue Würmer, Trojaner und Phishing-Mails werden immer raffinierter. Wie hoch ist der Aufwand, um hier up-to-date zu bleiben?
Es ist Aviras Anliegen, die Nutzung des Internets für jeden User so sicher wie möglich zu machen. Deshalb entwickeln wir unseren Virenschutz permanent weiter. Die Expertenteams von Avira entdecken monatlich rund 750.000 neue Viren. Statische Erkennungsverfahren über Virensignaturen reichen häufig nicht mehr aus, um die Sicherheit eines Systems zu gewährleisten. Das heuristische Virenerkennungsverfahren AHeAD (Advanced Heuristic Analysis and Detection) von Avira erkennt unbekannte Malware bereits proaktiv, das heißt, bevor eine spezielle Virensignatur gegen den Schädling erstellt und ein Virenschutz-Update dazu versandt wurde.
Das Tettnanger IT-Sicherheitsunternehmen setzt dabei auf neue, innovative Strukturanalysen: Die Heuristik kann anhand der Beschaffenheit einer Datei, der Abfolge signifikanter Code-Sequenzen oder bestimmter Verhaltensmuster mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, ob es sich um eine schädliche oder virulente Datei handelt. Ist erst einmal Alarm geschlagen, bietet die Virenschutzsoftware die Wahl, die potenziell virenverseuchte Datei in Quarantäne zu nehmen oder vom Rechner zu löschen.
Damit nicht genug: Die AntiVir-Heuristik AHeAD ist zudem in der Lage, manipulierte HTML-Dateien proaktiv auf Gateways zu überprüfen. Auf diese Weise wird wirksam verhindert, dass Hacker eventuelle Exploits in Browsern ausnutzen können.
Welches sind in ihren Augen die bedeutendsten zukünftigen Bedrohungen, und wie wollen Sie den Kunden vor Ihnen schützen? Auf welche neuen Features kann sich der Käufer von „AntiVir 2009“ freuen?
In ganz großem Stil werden wir weiterhin auch Spam-Angriffe und DDoS-Attacken sehen. Damit einher geht die Bedrohung durch Rootkits. Um derartigen Angriffsszenarien vorzubeugen, sollte der Anwender einen umfassenden Virenschutz installiert haben, der auch versteckte Dateien, Prozesse und Registry-Einträge aufspüren, bewerten und gegebenenfalls entfernen kann. Eine optimale Ergänzung ist ein verhaltensbasiert arbeitender Filter, ein „Behavior Blocker“: Diese Funktion überwacht Dateiaktivitäten und verhindert unbefugte Änderungen an Betriebssystemen und anderen wichtigen Dateien.
2009 werden die Produktlinien für Endanwender um zusätzliche Funktionen erweitert werden. Dazu zählt zum einen die integrierte Kindersicherung. Darüber hinaus wird die Software mit einem umfassenden Intrusion Prevention System ausgestattet sein. Die zusammenfassende Anzeige gefundener Malware nach Prüfläufen verschafft künftig noch einen besseren Überblick, ob und mit welchen Schädlingen der Rechner verseucht ist.
In einer Zeit, in der die neuesten Computerspiele immer mehr Systemressourcen für sich beanspruchen bleibt dem gewieften Hardcore-Gamer kaum eine andere Möglichkeit, als ständig mit neuer – teurer – Hardware nachzurüsten. Es gibt jedoch auch softwarebasierte Lösungen. Eine davon, und die mit Sicherheit bekannteste, sind die „TuneUp Utilities“. Man kann guten Gewissens davon sprechen, dass S.A.D. in diesem Bereich Marktführer ist.
Wie erklären Sie sich diese Vormachtstellung?
Wer nutzt die „TuneUp Utilities“?
Seit seinen Anfängen 1997 hat TuneUp eine feste Anhängergemeinde. Kein anderes Programm bietet die Fülle an Tuning-Optionen mit der Einfachheit und Transparenz, die die TuneUp Utilities zu bieten haben. Weshalb es sowohl bei Profis als auch bei absoluten Laien gleichermaßen beliebt und für viele Nutzer zu einem unverzichtbaren Toll geworden ist. Bei über zwei Millionen Windows-Rechnern im deutschsprachigen Raum kommt TuneUp Utilities zum Einsatz.
Einige Kritiker der softwareseitigen Tuning-Lösungen argumentieren, dass diese in Zeiten ständig fallender Speicherpreise und immer ausgereifterer Speichernutzung von Seiten der Betriebssysteme, nicht mehr zeitgemäß seien. Was entgegnen Sie solchen Aussagen?
Jeder PC-User will seine vollen Kapazitäten ausschöpfen. Wenn Sie Ihr Auto nicht pflegen und keinen Kundendienst vornehmen, läuft er auch nicht mehr rund. Das ist bei einem PC nicht anders. TuneUp Utilities übernehmen Ihren Kundendienst für den PC und optimieren die Leistung, beseitigen vorhandene Probleme und erlauben eine einfache Anpassung des Systems.
Windows Vista bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Systemoptimierung und Individualisierung. Wer sein System verbessern oder anpassen will, kommt ohne Expertenwissen jedoch nur umständlich oder gar nicht voran. Hier helfen Tuning-Suiten wie die TuneUp Utilities, die Windows-Systemlandschaften je nach Präferenz der User anpassen und optimieren. Von Datenrettung und -vernichtung über Fehlerbehebung in der Registrierung, Organisation der stetig wachsenden Datenvolumen auf den Festplatten, Beschleunigung des Arbeitens und Surfens bis hin zum individuellen Oberflächen-Design ist vieles möglich.
Welche Verbesserungen bietet „TuneUp Utilities 2009“ gegenüber der Vorgängerversion?
Die Details für ein neues TuneUp werden traditionell erst kurz vor Veröffentlichung und nach Abschluss des breit angelegten Betatests bekannt gegeben. Bisher ist es noch immer gelungen, ein sehr gutes Produkt noch besser zu machen und so wie ich die Entwicklungsleistung gerade beurteile, wird das auch diesmal wieder der Fall sein.
In den letzten eineinhalb Jahren hat sich Poker, besonders in der Variante Texas Hold'em, zu einem gewaltigen Trend gemausert. Sogar das Sportfernsehen überträgt zur besten Sendezeit Pokerpartien. Pokerspiele für PC schießen, online wie offline, gleich Pilzen aus dem Boden. „Poker Academy Pro“ heißt die Pokersoftware, die S.A.D. im Portfolio hat.
Wie unterscheidet sich die „Poker Academy Pro“ von der schier unüberschaubaren Masse an anderen Pokerprogrammen? An wen wendet sich das Programm hauptsächlich?
Poker Academy unterscheidet sich in vielen Punkten von anderen Pokerprogrammen, da PA neben ausführlichen Datenbank- und Statistikfunktionen, wie sie auch andere Programme anbieten, auch noch einen hochprofessionellen Coaching-Bereich beinhaltet, den in den USA bereits einige namhafte Poker-Profis nutzen. Des Weiteren ist Poker Academy als einzige Software komplett in deutscher Sprache lokalisiert. Das Programm wendet sich an alle Cashgame und Turnierspieler, die langfristig ihre Spielweise optimieren wollen, um so den größtmöglich Profit an den Tischen zu generieren.
Wie schätzen Sie, gerade aufgrund der Konkurrenz durch zahllose kostenlose Online-Pokerprogramme, die Marktchancen der „Poker Academy Pro“ ein bzw. entwickeln sich die Verkaufszahlen Ihren Erwartungen entsprechend?
Die kostenlosen Pokerprogramme lassen sich mit PA nicht vergleichen, da diese im Funktionsumfang deutlich eingeschränkt sind. Wir sehen mit diesem Produkt exzellente Marktchancen. Die meisten Pokerspieler – auch wenn sie es nicht zugeben wollen – verlieren unter dem Strich über Wochen und Monate regelmäßig Geld. Ändern werden sie das nur können, wenn sie sich mit ihren Fehlern beschäftigen und diese schnellstmöglich abstellen. Poker Academy Pro erkennt diese Fehler und optimiert das jeweilige Spiel- und Setzverhalten. Der Erfolg wird sich unweigerlich einstellen.
Der Vertrauensvorschuss der Händler in Poker Academy ist riesengroß. Die Platzierung im Handel ist schon jetzt überragend. Zumal es sich bei Poker Academy Pro um keinen niedrigpreisigen Mitnahmeartikel handelt, sondern eher um eine Special-Interest-Software. Vor allem aber für Spieler, die öfter um höhere Limits spielen, macht sich die Software aufgrund ihrer ausgeklügelten Trainingsmöglichkeiten schon bald bezahlt. Um das zu kommunizieren, ist natürlich ein entsprechendes Marketing extrem wichtig.
Auf einen solchen Trend aufzuspringen kann, sollte sich der Trend schneller wieder verflüchtigen als erwartet, auch einmal durchaus Lehrgeld kosten. Wie aufwändig ist eigentlich die Beobachtung des Marktes, um so etwas zu vermeiden?
Wir schauen uns die Marktsituation natürlich ganz genau an und analysieren zum einen die Zuwächse von Poker-Portalen, zum anderen aber auch die Faszination, die Poker ausstrahlt. In den USA ist Poker seit vielen Jahren ein absolutes Top-Thema, das bei den Spielern nichts an Reiz verloren hat. Hier in Deutschland wird dies kaum anders sein.
Gemeinsam mit Reallusion bringt S.A.D. drei neue Anwendungen für Animationen auf den Markt. Können Sie uns verraten welche dies sind und welche Features diese mitbringen?
Zur Games Convention veröffentlichen wir die Titel Crazy Talk 5, Face Filter Studio 2.0 und iClone 2.5. Mit CrazyTalk 5 werden Bilder, Fotos, Tiere und Gemälde zum Leben erweckt, es ist ein Riesenspaß für Anwender und Zuschauer. FaceFilter Studio 2 ist erste Wahl, wenn es um die Optimierung und Verschönerung von Porträtfotos aller Art geht. Egal, ob Kopf- oder Gruppenbild, nach der Bearbeitung mit FaceFilter Studio 2 ist jedes Foto reif für das Titelblatt eines Hochglanzmagazins. iClone 2.5 mit seiner innovativen Charaktererstellung, visuellen Echtzeiteffekten und professionellen, leistungsstarken Werkzeugen für Filmemacher ermöglicht es jedem Anwender, auf einfache Weise einen vollständig animierten Film zu erstellen.
Ist die oben erwähnte Zusammenarbeit auf Langfristigkeit ausgerichtet?
Wir beliefern künftig exklusiv den deutschsprachigen Markt mit den Consumerprodukten von Reallusion. Es gibt langfristige Verträge dazu.
Falls ja: Was kann der Kunde von der Kooperation in Zukunft noch erwarten?
Bereits im Herbst werden wir den vierten Reallusion-Titel veröffentlichen.
Auch mit SHD arbeitet S.A.D. zusammen und bietet mit „Meine Wohnung Click & design“ ein Programm zur Wohnraumplanung ohne technische Hürden an.
An welche Kunden richtet sich dieses Programm vorrangig?
An jeden, der sich neu einrichten will. „Meine Wohnung Click & design“ bietet dem Benutzer die Möglichkeit, bereits vor dem eigentlichen Möbelkauf, die Wirkung von Einrichtungen, Ausstattungen oder Bauelementen auszuprobieren. Und zwar in absolut echter Umgebung.
Was unterscheidet „Meine Wohnung Click & design“ von den gängigen Konkurrenzprodukten?
Viele Hersteller von CAD-Wohnraumplanern versprechen gängige Softwarelösungen, die letztendlich aber nur von Experten bedienbar sind. Mit „Meine Wohnung Click & design“ steht erstmals ein Wohnraumplaner im Regal, mit dem selbst absolute Laien schnell zurecht kommen und bei dem das Einrichten einfach Spaß macht.
Mit S.A.D. Home Entertainment betritt S.A.D. Neuland und vermarktet Produkte aus dem Bereich Video und Hörbuch.
Wie hat sich die Sparte seit der Gründung im zweiten Quartal 2008 entwickelt?
Sehr gut, mit dem Hessischen Rundfunk (hr) und dem Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) vertrauen uns zwei wichtige öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten einen Großteil ihrer Produkte an. Die Sender stehen schon alleine mit ihrem Namen für hochwertige Unterhaltung. Das war ein guter Start für uns und weitere Lizenzen sind schon in der Pipeline.
Welches sind die wichtigsten Marken und Kooperationen der S.A.D. in diesem Bereich?
Mit den Lizenzeinkäufen aller DVD-Neuheiten der Augsburger Puppenkiste ist uns mit Sicherheit der Einkauf einer ganz großen Marke gelungen. Unsere Partner hr Media und RBB Media geben der S.A.D. Home Entertainment ein wichtiges Positionierungsmerkmal im Handel. In einigen Wochen werden wir weitere Marken und Kooperationen der Öffentlichkeit vorstellen.
Auf welche Produkte kann sich der Markt und natürlich auch der Konsument schon jetzt ganz besonders freuen?
Bis Dezember 2008 werden bereits 17 Puppenkisten-Titel in einem neuen Verpackungsdesign in den Geschäften stehen. Nach fast zwei Jahren aufwendiger Restauration des Bild- und Tonmaterials erscheinen im September 2008 die lang ersehnten GOLD-Editionen „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“. Insbesondere diese zwei Produktionen sind meine persönlichen Favoriten und da werden Kindheitserinnerungen wieder wach.
Für das Weihnachtsgeschäft bereitet die S.A.D. Home Entertainment zusätzlich „Die kleine Schatzkiste“ vor, eine hochwertige Sonderedition der Augsburger Puppenkiste in einer Holzbox mit raren schwarz-weiß Aufnahmen. Ein weiteres Highlight ist die DVD-Box "Ritter-Burgen-Gespenster" mit den Folgen "Bill Bo", „Don Blech“, "Der kleine dicke Ritter" und "Das Burggespenst LüLü" sowie ein Bonusfilm.
Im Bereich TV-Produktionen kommen zwei Titel der neuen hr-Serien-Klassiker-Reihe („Rinaldo Rinaldini“ und „Notarztwagen 7“), sowie vier Titel der rbb-Reihe „Die schönsten Berliner TV-Klassiker. Im Rahmen der Distributionsvereinbarung mit hrMedia und RBB Media überzeugt auch unser Angebot aus dem Special Interest-Feld. So wurde rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in China „Reisewege zur Kunst - China“ veröffentlicht, die beliebten Tier-Dokus „Giraffe, Erdmännchen & Co.“ und „Panda, Gorilla & Co.“ runden derzeit das Produktportfolio ab.
Noch einige Fragen zu S.A.D.s neuer Webpräsenz:
Wie lange hat es von der Vorbereitung zum Relaunch der Internetseite gedauert?
Von den Vorbereitungen, der Umsetzung bis hin zum Relaunch haben wir ca. 5 Monate gebraucht. Wir sind aber immer noch dabei, neue Features einzubauen und die ganze Internetseite noch transparenter zu gestalten, insofern ist sie noch nicht final.
Wie wichtig ist diese Ihrer Einschätzung nach für den Erfolg, gerade auch eines Softwareunternehmens?
Die Homepage ist heutzutage die meistgenutzte Schnittstelle zu den Produkten einer Firma. Ist diese nicht klar und deutlich strukturiert, wendet sich der potenzielle Kunde schnell wieder ab. Wir haben unsere Internetseite mit bewährten Funktionen auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Und noch drei Fragen zur Games Convention:
Was erwarten und erhoffen Sie sich von der diesjährigen Spielemesse?
Seit Jahren ist S.A.D. auf der GC als Aussteller aktiv, auch in diesem Jahr freuen wir uns auf konstruktive Gespräche mit Medien- und Handelspartnern. Für das Jahresendgeschäft hoffen wir auf volle Auftragsbücher und eine gute, ausgelassene Stimmung auf unserem Messestand.
Werden wir Sie, falls Sie uns dies verraten können, nächstes Jahr in Leipzig oder in Köln treffen können?
Wir machen es da jetzt mal wie der Hamster meiner kleinen Nichte. Der läuft im Käfig immer in die Ecke, wo das Futter steht.
Wie ist Ihre persönliche Meinung zum Thema Games Convention und GamesCom?
Die Games Convention ist eine tolle Messe und Leipzig ist eine gastfreundliche und sehenswerte Stadt. Die GamesCom findet im nächsten Jahr statt und auch Köln ist eine Reise wert.
Herr Simon, wir danken Ihnen für das Gespräch.