Das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres bescherten Nintendo einen Verlust in Höhe von 25,2 Milliarden Yen (etwa 222 Millionen Euro), im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch 42,4 Milliarden Yen (etwa 374 Millionen Euro) Gewinn gemacht. Schuld an dem Geschäftsverlauf sollen ungünstige Wechselkurse sowie die gesunkenen Preise für die DS-Hardware sein.
Der Nettoumsatz sank von 253,5 Milliarden Yen (etwa 2,23 Milliarden Euro) des Vorjahres auf aktuell 188,6 Milliarden Yen (etwa 1,66 Milliarden Euro). Die betrieblichen Erträge beliefen sich auf 23,3 Milliarden Yen (etwa 205 Millionen Euro), nach 40,4 Milliarden Yen (etwa 356 Millionen Euro) im Vorjahr.
Während sich der Absatz der Heimkonsole Nintendo Wii stabilisieren konnte und sogar ein leichtes Wachstum verzeichnete, sorgten besonders nachlassende Nachfrage nach den Nintendo DS-Handhelds sowie schwächelnde Software-Verkäufe für Wii und DS für das schwache Quartal.
Dennoch verkaufte sich „Super Mario Galaxy“ weltweit rund vier Millionen mal und wurde zum meistverkauften Spiel des Quartals, „Wii Sports Resort“ setzte noch einmal 3 Million Einheiten ab, Platz 2, die Bronzemedaille geht an „Wii Sports“ mit 2,7 Millionen verkauften Einheiten. Auch „Wii Fit Plus“, „Pokemon Heartgold / Soulsilver“ und „New Super Mario Bros. Wii“ waren Millionenseller.
Trotz der ernüchternden Zahlen aus Q1 hält Nintendo an seiner Prognose für das Fiskaljahr fest und rechnet mit einem Gewinn von 200 Milliarden Yen (etwa 1,8 Milliarden Euro).