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18. November 2011 um 12:57 Uhr

Microsoft klärt vor Gefahren von illegaler Software auf

Die Reduzierung von Softwarepiraterie birgt sowohl für Schwellenländer (Brasilien, Russland, Indien und China) als auch für Industrienationen wie Deutschland enormes Wachstumspotenzial in Milliardendollarhöhe. Das ist das Ergebnis einer von Microsoft beauftragten Studie. Anlässlich des diesjährigen Play Fair Day klärt Microsoft daher mit mehr als 50 weltweiten Initiativen Verbraucher, Unternehmen und staatliche Organisationen über die von raubkopierter Software ausgehenden Risiken auf.

 

Microsoft Deutschland karikiert dabei das oft mangelnde Unrechtsbewusstsein mit einem ironisch überzeichnenden Video, das auf die Gefahren von illegal kopierten Anwendungen aufmerksam macht. Gegenstand des Clips ist eine fiktive „Windows 7 Ultimate Pirate Edition“ an. Diese soll beispielsweise über „Extra große Sicherheitslücken im XXL-Format“ verfügen. Der „Trojaner 4.0“ sowie ein „automatisches Viren-Update“ seien standardmäßig enthalten. Das neue „BlueScreen™ Design“ im anheimelnden Nostalgie-Look mache zudem den Computer-Absturz zu einem romantischen Erlebnis der Extraklasse.

 

„Das Potenzial von mehr als 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr für die Volkswirtschaften dieser Länder sollte Grund genug sein, fair zu spielen – ganz unabhängig von allen anderen von Softwarepiraterie ausgehenden Gefahren für Unternehmen“, betont David Finn, Associate General Counsel bei Microsoft und weltweit zuständig für Produktpiraterie.

 

Dass die Softwarepiraterie nicht nur Schwellenländer, sondern gerade auch die deutsche Wirtschaft schädigt, zeigt eine weitere Studie. Demnach würde eine Reduzierung der Piraterierate in Deutschland um zehn Prozent innerhalb weniger Jahre 12.000 neue Arbeitsplätze schaffen, zu 1,7 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen führen und der deutschen Wirtschaft gut acht Milliarden Euro mehr Umsatz bringen.

 

Neben dem gesamtwirtschaftlichen Schaden, der durch gefälschte Software verursacht wird, stellt der Gebrauch und Handel von Raubkopien ein immenses Sicherheitsproblem dar. Denn illegal kopierte Anwendungen enthalten häufig schädliche Programme wie Spyware und Viren, die die Unwissenheit der Anwender ausnutzen. Es entstehen Sicherheitslücken, die den Diebstahl von Identitäten und persönlichen Daten erleichtern und hohe Kosten für den Nutzer nach sich ziehen können. Nicht selten stecken hinter Raubkopien kriminelle Gruppen, die sogenannte Botnets einsetzen, um über Datennetze fremde Computer fernzusteuern und illegale Geschäfte über das Internet zu betreiben. Das bestätigt eine Studie des Analystenhauses IDC, der zufolge bei 25 Prozent aller illegalen Downloads aus dem Internet nicht nur die raubkopierte Software selbst herunter geladen wird, sondern - unbewusst - auch schädliche Software auf Rechnern installiert werden.

 

Im Rahmen des Play Fair Days 2011 zielt Microsoft mit über 50 Initiativen weltweit darauf ab, Verbraucher, Unternehmen und staatliche Organisatoren für das Thema Softwarepiraterie zu sensibilisieren und ein stärkeres Bewusstsein für geistiges Eigentum zu schaffen. „Der Gebrauch von gefälschter Software führt nicht nur zu einem gesamtwirtschaftlichen Schaden, sondern gefährdet auch die persönlichen Informationen des Einzelnen“, fasst Finn die Gefahren von illegal kopierter Software für Unternehmen und Verbraucher zusammen.

Quelle: Microsoft Deutschland GmbH
 
Sprache: de en

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