Aktuelle Zeitschrift
  • e-Paper - jetzt lesen
  • Forum
  • Voting
Werbung
This text is replaced by the Flash movie.
17. Oktober 2011 um 18:36 Uhr

Je zwei Preise für Disney und Nintendo bei den Tommi-Awards

Am 14. Oktober wurde unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder im Rahmen der Frankfurter Buchmesse zum 10. Mal der Deutsche Kindersoftwarepreis Tommi vergeben. Im Vorfeld testeten 3.500 Kinder insgesamt 20 von Experten nominierte Computer- und Konsolenspiele. Disney, Nintendo und Tivola Publishing machten dabei das Rennen um Platz 1 in den Kategorien PC, Konsole und Sonderpreis Kindergarten und Vorschule.

 

Die Sieger im Überblick:

 

Computerspiele:
1.„Cars 2“ / Disney Interactive
2.„Die Sims Mittelalter“ / Electronic Arts
3.„Pudding Panic“ / Kunst-Stoff

 

Konsolenspiele:
1.„Kirby und das magische Garn“ / Nintendo
2.„Donkey Kong Country Returns“ / Nintendo
3.„Lego Pirates of the Caribbean“ / Disney Interactive

 

Sonderpreis Kindergarten & Vorschule:
-„Lernerfolg Grundschule – Prinzessin Lillifee“ / Tivola Verlag

 

Wie in jedem Jahr mischte sich kein Erwachsener in die Urteile der die Spiele testenden Mädchen und Jungen ein. Was sie sagen, gilt als unumstößlich. So schaffen sie Orientierung, damit Eltern, Großeltern und Pädagogen einen besseren Überblick im wild wuchernden Computerspiele-Dschungel bekommen.

 

„Moderne Computerspiele entführen Kinder und Jugendliche heute in ganz neue Welten“, so Dr. Schröder. „Mit selbst erstellten Avataren erkundet man beispielsweise vergangene Epochen oder abenteuerliche Fantasie-Reiche aus Bits und Bytes - vorzugsweise in 3D, also in der dritten Dimension. Da kann es leicht passieren, dass man sich verirrt. Damit das nicht geschieht, hilft Tommi: Der Deutsche Kindersoftwarepreis."

 

Mit jedem Jahr wächst das medienpädagogische Projekt weiter. Neben dem Computerspielemuseum in Berlin waren 19 Bibliotheken im Einsatz an der Preisfindung beteiligt. Der Sonderpreis wurde erneut in einer regen Kooperation mit dem Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen und Mitarbeitern des Pädagogischen Instituts der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz vergeben. Dazu wurden Tests in Kindergärten und Kindertagesstätten durchgeführt.

 

„Für eine erfolgreiche und nachhaltige Leseförderung ist es wichtig, die Kinder in ihren medialen Lebenswelten abzuholen. Zu diesem Medienalltag wiederum zählen ganz besonders auch Computerspiele. Hinzu kommt: Viele qualitativ hochwertige Spiele schulen die Medienkompetenz, wecken Leselust und besitzen dadurch ein großes pädagogisches Potenzial. Daher engagiert sich die Stiftung Lesen sehr gerne im Rahmen eines Wettbewerbsmoduls für den Tommi“, sagt Dr. Simone C. Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen, zum Engagement der Stiftung Lesen beim Tommi 2011.

Quelle: Family Media GmbH & Co. KG
 
Sprache: de en

Passwort vergessen?
Registrieren
zum PortalNewslettermeine Videothek
Werbung
Werbung