Wie industrygamers.com berichtet, werden Games-Streaming-Dienst Gaikai und Games-Spezialist InstantAction zukünftig eng zusammen arbeiten. Im Gespräch mit den CEOs Lou Castle und Dave Perry erfuhr die Website auch, dass gemeinsam das "kaputte" Games-Business-Modell repariert werden soll. Es dauere momentan einfach zu lange, bis Spiele beim Endverbraucher seien, so Castle.
Selbst wenn die Spieler heruntergeladen würden, müssten erst noch Installtaion, Updates und Einstellungen erfolgen, bis der Konsument spielen könne. Diese Prozedur sei mittlerweile "beschwerlich" geworden, so Castle weiter. Die Lösung sei InstantActions neues Angebot, Spiele als Applet auf Websites einzubinden.
Mit diesen "embedded games" sei es möglich, immer und überall zu spielen. "Wir haben einen Game-Server gestartet, der ebenso funktioniert, wie YouTubes Video-Server", erklärte Castle. "Wenn Nutzer nun einen Spielbericht lesen, müssen sie nicht erst nach dem Spiel suchen, sondern können es direkt dort in ihrem Browser spielen."
So dauere es nur 4 bis 5 Minuten, bis man ein Spiel wie beispielsweise "Assassin's Creed 2" spielen könne. Wenn die Leistung des eigenen Rechners jedoch nicht ausreiche, so springe Gaikai mit seiner Streaming-Technologie in die Bresche.
InstantAction bietet Publishern die Möglichkeit, sich eigene Channels einzurichten und so direkt den Endverbraucher zu beliefern. Lediglich 30 Prozent der Einnahmen gehen an InstantAction. Lucas Arts hat bereits angekündigt, den Kanal für den Vertrieb der bald erscheinenden "Monkey Island: Special Edition" zu nutzen.