Bei 3D-Games der Zukunft soll die virtuelle Umgebung für Spieler greifbar werden. Das stellt das japanische National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) in Aussicht, dessen Forscher haben „i³Space“ ein System entwickelt haben, bei dem der Nutzer dank spezieller Sensoren an den Fingerspitzen Objekte auf einem 3D-Display fühlen und beeinflussen kann.
Das Touch-Interface für 3D-Bilder wird erstmals kommende Woche im Rahmen der japanischen Spieleentwickler-Konferenz CEDEC vorgestellt. AIST zufolge ist das System auch für ernsthafte Anwendungen wie 3D-CAD oder in der Medizin interessant. Die Fingerspitzen-Aufsätze haben eine Mehrfachfunktion. Mithilfe von Kameras wird die Position der Marker im Raum verfolgt. Diese Daten nutzt das System zur Berechnung, welches haptische Feedback die Sensoren liefern sollen und wie stark der User das virtuelle Objekt beeinflusst.
Wie lange es dauern wird, bis „i³Space“ marktreife erlangt hat, lies AIST offen. Die Forscher wollen die Lösung zuerst noch kompakter und vielseitiger machen und mit Unternehmen für Feldtests zusammenarbeiten.