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25. November 2011 um 13:44 Uhr - Magazine: OMM, MIV, DMM

gfu prognostiziert der CE-Branche ein gutes Weihnachtsgeschäft

Mit einem Umsatz von neun Milliarden Euro erwartet die Consumer Electronics-Branche in Deutschland laut der Gesellschaft Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zum Ende des Jahres ein gutes Weihnachtsgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 14 Prozent. Erfahrungsgemäß wird rund ein Drittel des Jahresumsatzes der CE-Branche um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel getätigt.

 

„Die Produkte der Consumer Electronics-Branche sind als Weihnachtsgeschenke aufgrund ihrer innovativen Technik und der vielseitigen und attraktiven Nutzungsmöglichkeiten sehr beliebt. Dies wird auch 2011 zu mehr Umsatz im Weihnachtsgeschäft führen. Speziell die Verschmelzung von Fernsehen und Internet, 3D-Fernsehen, Smartphones und Tablet-PCs sorgen für eine große Nachfrage im Handel. Darüber hinaus unterstützen das anhaltend positive Konsumklima und die Anschaffungsneigung den Absatz von Geräten der Consumer Electronics-Branche“, so Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, zu den Erwartungen.

 

Im Jahr 2011 werden laut gfu wieder mehr als neun Millionen Fernsehgeräte in Deutschland verkauft werden. Dabei stellen die LCD-Fernseher mit knapp 8,5 Millionen Stück den größten Teil. Aufgrund des Preisverfalls im TV-Bereich führt der Absatz auf hohem Niveau nicht zu einer Umsatzsteigerung. Der Umsatz wird um etwa sechs Prozent auf ca. 5,8 Milliarden Euro zurück gehen.

 

Bei den verkauften Flat-TV-Geräten gibt es drei Schwerpunkte: Verschmelzung von Fernsehen und Internet, 3D-TV und HDTV sowie allgemein der Trend zu größeren, gut ausgestatteten und zukunftssicheren Modellen. Der Anteil von TV-Geräten mit Internetanschluss, die Smart TVs, wird 2011 auf rund fünf Millionen ansteigen. Das so genannte Hybrid-Fernsehen etabliert sich zusehends als unverzichtbare Weiterentwicklung der Mediennutzung im Heimbereich. Der bereits von vielen Herstellern unterstützte Standard Hybrid Broadcast Broadband TV, kurz HbbTV, erlaubt dabei den direkten Wechsel zwischen Fernsehen und ergänzenden Angeboten der Sender aus dem Internet.

 

Mit rund 1,3 Millionen verkauften 3D-Geräten wird im ersten Jahr nach der großflächigen Markteinführung bereits die Millionengrenze überschritten. Die überwiegende Anzahl der am Markt befindlichen TV-Geräte sind HDTV-tauglich. Dabei steigt auch der Anteil der Geräte mit integrierten HDTV-Tunern. Zum Jahresende 2011 werden rund 20 Millionen Fernsehgeräte mit HD-Tuner und rund elf Millionen HD-Set-Top-Boxen in den deutschen Haushalten stehen.

 

Der konstant hohe Absatz mobiler Geräte spiegelt den Trend zur Mobilität wider: Neben den TV-Geräten werden MP3-Player, digitale portable Videoplayer und digitale Kameras ebenso wie Smartphones und Tablet-PCs zu den Umsatzrennern im Weihnachtsgeschäft gehören. Über 4,5 Millionen MP3-Player und portable Videoplayer wird der Handel 2011 insgesamt verkaufen, so die Einschätzung der gfu. Der Absatz von knapp und 1,4 Millionen Tablet-PCs unterstreicht die Beleibtheit mobiler Geräte. Bei den Mobiltelefonen glänzen die vielseitigen Smartphones mit einem Zuwachs von 95 Prozent auf 15 Millionen Stück und sind erstmals mehr nachgefragt als Mobiltelefone mit knapp 11 Millionen Stück.

 

Mit ihren Innovationen gehört die Consumer Electronics-Branche zu den dynamischsten Marktbereichen. Sie verleiht dem Markt durch ihre attraktiven Neuheiten ständig kräftige Impulse und schafft neue Segmente. Die weitere Digitalisierung der Übertragungswege gibt mit dem bereits definierten Termin am 30. April 2012 für die Abschaltung der analogen Satelliten-Übertragung im Vorfeld weitere Impulse für den Verkauf digitaler Satelliten-Set-Top-Boxen und TV-Geräte mit integriertem digitalen Satelliten-Empfänger. Zudem wächst die Akzeptanz des am 1. August 2010 bundesweit gestarteten Digital Radio-Service.

 

„Unsere Branche wird sich dank der zahlreichen Innovationen, die teilweise neue Marktsegmente kreieren, erfolgreich weiterentwickeln. Die Konsumenten leisten sich nach wie vor gern Consumer Electronics-Produkte. Dies wird nach heutigem Stand im Jahr 2011 zu einem um ca. fünf Prozent gesteigerten Umsatz auf mehr als 27 Milliarden Euro 2011 führen“, erklärt Dr. Hecker.

 

Die Ausweitung des HDTV-Programmangebots der öffentlich rechtlichen Programmanbieter nach der Analogabschaltung am 30. April 2012, sportliche Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele sowie die IFA in Berlin als weltweite Leitmesse und jährliches Branchen-Highlight werden für das Jahr 2012 wichtige Impulse setzen.

 

„Wir blicken trotz der wirtschaftspolitischen Unsicherheiten zuversichtlich ins nächste Jahr und rechnen für den Consumer Electronics-Markt in Deutschland 2012 mit einer erneuten Umsatzsteigerung um ca. vier Prozent“, so Dr. Hecker.

Quelle: Gesellschaft Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik
 
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Marian Härtel Marian Härtel ist Rechtsanwalt in Berlin mit den Interessenschwerpunkten Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, IT Recht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Als langjähriger Kenner der Entertainment- und vor allem der Spielebranche berät er Mandanten bei Rechtsproblemen und Vertragsgestaltungen in der Entertainment-, Games- und New Economybranche und bietet Startups Consulting in der Gründungphase und bei Vertragsfragen. In der MIM berichtet er regelmäßig über Grundlagenfragen sowie Brennpunkte des Games - und IT-Rechts. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.rechtmedial.de.
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