Wie die Computerspiele von morgen aussehen können, zeigt das GamecityLab. Das zweite Jahr des Labors für Forschung und Lehre im Bereich Games stand ganz im Zeichen des Designs. Am 15.07.2009 ab 18 Uhr zeigt das GamecityLab im Raum 40 des Departments Medientechnik die Arbeiten von Studierenden der Bereiche Kommunikationsdesign/Illustration und Media Systems (Medieninformatik).
Die präsentierten Projekte sind im Rahmen des Seminars "Gamedesign" entstanden. Das GamecityLab ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und gamecity:Hamburg, dem größten regionalen Branchennetzwerk Deutschlands.
"Im vergangenen Semester kam es erstmals zu einer Kooperation von Studierenden und Lehrenden aus den Bereichen Illustration/Kommunikationsdesign und Media Systems (Medieninformatik). Das war so erfolgreich, dass wir die Zusammenarbeit im Wintersemester fortsetzen werden", erklärt Professor Gunther Rehfeld, Mitinitiator des GamecityLabs. "Im Fokus der Zusammenarbeit stand prototypisches Design, eine Thematik die auch das spätere Berufsleben prägt. Wenn Studierende aus so unterschiedlichen Bereichen kommen, dann entsteht eine ganz eigene Dynamik. Das sieht man in der Qualität der diesjährigen Arbeiten."
Am Mittwoch dem 15. Juli 2009 können sich die Besucher ab 18 Uhr im Raum 40 des Departments Medientechnik in der Stiftstraße 69 von der Produktivität der gemeinschaftlichen Forschungsarbeit überzeugen. Die Veranstaltung wird von einem Kurzvortrag über den Status des GamecityLabs und der Games-Ausbildung an der HAW Hamburg eingeleitet. Im Anschluss stellen die Studierenden der Departements Design und Medientechnik ihre Ergebnisse vor und berichten über ihre Untersuchungen. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung wird die Vorführung einer 3-D-Projektion sein.
Nach den Präsentationen lädt das GamecityLab herzlich zu einem Get-Together mit Getränken und Snacks ein. "Die Veranstaltung steht jedem Besucher offen. Die Präsentation ist besonders für Firmen der Hamburger Games-Branche interessant. Denn an dem Abend haben sie die Möglichkeit, sich direkt mit den Studierenden und Professoren der HAW Hamburg auszutauschen und zu vernetzen. Bereits in der Vergangenheit gingen aus den Zusammentreffen viele Themen und Ideen hervor, die in Projekt- oder Abschlussarbeiten sowie in Praktika weiterentwickelt wurden", berichtet Achim Quinke, Projektleiter von gamecity:Hamburg.