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24. November 2011 um 18:59 Uhr - Magazine: DMM, MIV, OMM
Die Nachfrage der Konsumenten u.a. nach 3D-Geraeten steigt
Die Nachfrage der Konsumenten u.a. nach 3D-Geraeten steigt

Deutscher Markt für CE-Produkte bleibt auf Wachstumskurs

In den ersten drei Quartalen wurden laut den aktuellen Ergebnissen des CEMIX 4,5 Prozent mehr Umsatz mit Consumer Electronics-Produkten erzielt als im Vorjahreszeitraum. Die drei Produktbereiche Unterhaltungselektronik, privat genutzte Telekommunikation und privat genutzte IT-Produkte entwickelten sich dabei erneut unterschiedlich. Obwohl der Bereich Unterhaltungselektronik um insgesamt 5,2 Prozent zurückging, konnte der Absatz von Fernsehgeräten im dritten Quartal auf sehr hohem Niveau fortgesetzt werden. Aufgrund sehr stark gestiegener Absätze von Smartphones konnte auch das Telekomunikations-Segment deutlich zulegen.

 

Im Bereich der TV-Geräte wurde in den Quartalen eins bis drei 2011 ein Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro (- 7,3 Prozent zum Vorjahr) erreicht. Auf Stückzahlen bezogen ergibt sich ein Rückgang um 0,9 Prozent auf 6,5 Millionen Stück. Bei LCD-TVs wurde eine Steigerung um 2,3 Prozent erreicht. Rund 32 Prozent der im ersten Halbjahr verkauften TV-Geräte haben einen Internet-Anschluss, rund 86 Prozent haben einen HDTV-Tuner integriert. Mit rund 775.000 verkauften Geräten gewinnt das 3D-Fernsehen zudem weiter an Bedeutung.

 

Bei den Digital Kameras zeigen sich Absatz und Umsatz nahezu stabil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mehr Umsatz (+ 3,7 Prozent) erzielte der Bereich Home Audio. Dabei wurden in den Produkt-Segmenten Einzelkomponenten, sonstige Home Audio-Systeme und Lautsprecherboxen mehr Geräte verkauft als in den ersten drei Quartalen 2010. Weniger Umsatz generierten in den ersten drei Quartalen 2011 Camcorder (- 18 Prozent), Navigations-Geräte (- 15,9 Prozent), der Bereich Personal Audio (- 11,5 Prozent) und Videogames (- 3,8 Prozent). Dagegen verzeichnete der Bereich Zubehör einen Zuwachs um 12,5 Prozent.

 

Nochmals gesteigert ist das Wachstum der universellen Smartphones. Der Stückzahlzuwachs beträgt 112 Prozent (9,6 Millionen Stück) bei einem Umsatzwachstum von 125 Prozent (3,4 Milliarden Euro). Dies wird von Subventionen der Mobilfunk-Netzbetreiber stark unterstützt. In der Produktkategorie der privat genutzten IT-Produkte verzeichnen die Tablet PCs ein großes Wachstum. In den ersten drei Quartalen wurden 755.000 Stück verkauft und erzielten so einen Umsatz von 384 Millionen Euro. Erneut gewachsen sind die Stückzahlen bei den Notebooks: Plus fünf Prozent bei den Stückzahlen und minus ein Prozent beim Umsatz.

 

Für das letzte Quartal erwarten die Marktteilnehmer starke Impulse im Weihnachtsgeschäft. Mit einem Umsatzvolumen von mehr als 27 Milliarden Euro wird ein Wachstum von etwa fünf Prozent für das Gesamtjahr 2011 prognostiziert. Dabei wird die klassische Unterhaltungselektronik mit knapp fünf Prozent unter dem Vorjahresergebnis bleiben, während die privat genutzten Telekommunikations-Produkte um 42 Prozent und die privat genutzten IT-Produkte um drei Prozent zulegen werden.

Quelle: Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH / GfK Retail and Technology GmbH / Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT)
 
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Marian Härtel Marian Härtel ist Rechtsanwalt in Berlin mit den Interessenschwerpunkten Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, IT Recht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Als langjähriger Kenner der Entertainment- und vor allem der Spielebranche berät er Mandanten bei Rechtsproblemen und Vertragsgestaltungen in der Entertainment-, Games- und New Economybranche und bietet Startups Consulting in der Gründungphase und bei Vertragsfragen. In der MIM berichtet er regelmäßig über Grundlagenfragen sowie Brennpunkte des Games - und IT-Rechts. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.rechtmedial.de.
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