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7. März 2008 um 14:45 Uhr - Magazine: MIM, OMM

Branchenvertreter diskutierten Entwicklungen im Softwarevertrieb

Unter dem Titel "Trends und Entwicklungen im Softwarevertrieb" nahmen verschiedene Branchenvertreter an einer von Softwareload veranstalteten Fachdiskussion auf der CeBIT teil. Mit der These, dass der haptische Softwarevertrieb schon in wenigen Jahren nicht mehr existiere, motivierte Dr. Bernhard Rohleder, Geschäftsführer der Bitkom e.V., schon zu Beginn die Expertenrunde zu einer angeregten Diskussion. Auf Seite der Publisher herrschte jedoch Übereinstimmung, dass der stationäre Handel auch für Software-Produkte weiterhin von großer Bedeutung ist. Das sieht auch Andreas Lamm, Kaspersky Labs GmbH, so: "Es gibt vielerlei Gründe, warum Verbraucher nach wie vor ein Produkt zum Anfassen wollen. Ich bin der Meinung, dass beide Vertriebswege auch zukünftig wichtig sein werden, wobei der Anteil der Download-Kunden im Softwarebereich ganz sicher zunehmen wird." Jenny Meinhart, Nero AG, sieht Positives: "Da der Vertrieb der Download-Version sehr viel einfacher zu handhaben ist als der Vertrieb der Box-Version, kann das definitiv Auswirkungen auf die Sortimentsbreite und -tiefe haben. Durch das geringere Risiko können weitaus mehr neue Produkte oder Produktvarianten getestet werden." Georg Larch von der Koch Media GmbH wies in diesem Zusammenhang auf die neue Rolle der Konsumenten, aber auch die Herausforderung unterschiedlicher Online-Channel hin: "Komplexität und Transparenz steigen dramatisch und die Rollen der Marktteilnehmer werden aufgeweicht. Am Ende entscheidet eine international konsistent ausgerichtete Vermarktungsstrategie." Am Ende der Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass die Bedeutung des Downloadkanals weiter zunehmen wird.


Quelle: Softwareload
 
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Alles, was Recht ist
Marian Härtel Marian Härtel ist Rechtsanwalt in Berlin mit den Interessenschwerpunkten Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, IT Recht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Als langjähriger Kenner der Entertainment- und vor allem der Spielebranche berät er Mandanten bei Rechtsproblemen und Vertragsgestaltungen in der Entertainment-, Games- und New Economybranche und bietet Startups Consulting in der Gründungphase und bei Vertragsfragen. In der MIM berichtet er regelmäßig über Grundlagenfragen sowie Brennpunkte des Games - und IT-Rechts. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.rechtmedial.de.
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