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30. November 2011 um 16:22 Uhr - Magazine: MIM, OMM, DMM
Bobby Kotick
Bobby Kotick

Activisions CEO zweifelt am Erfolg von „SWTOR“

In Kürze wird Electronic Arts sein Massive Multiplayer Online-Game „Star Wars: The Old Republic“ veröffentlichen. Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard, gab dazu in einem Interview mit der Agentur Reuters bekannt, nicht an den finanziellen Erfolg des Projektes zu glauben. Zum einen bekräftigte er seine Aussage damit, dass es nur sehr wenige erfolgreiche MMOs gäbe. Zum anderen seien da die immensen Lizenzgebühren, die EA an LucasArts zahlen müsse. Diese würden es nahezu unmöglich machen, mit dem Spiel Geld zu verdienen.

 

„Lucas wird der hauptsächliche Begünstigte des Erfolgs von 'Star Wars' sein“, so Kotick. „Wir haben lange Zeit geschäftliche Beziehung mit Lucas unterhalten und die wirtschaftlichen Umstände haben immer Lucas in die Hände gespielt. Ich wüsste nicht, warum das bei EA jetzt anders sein sollte.“

 

Seit geraumer Zeit liefern sich Activision und EA verbale Schlammschlachten aufgrund des Konkurrenzkampfes. Jedes Jahr versuchen sich die beiden Publisher aufs Neue mit ihren oftmals ähnlichen und zeitnah veröffentlichten Titeln der „Call of Duty“- (Activison Blizzard) und „Battlefield“- (Electronic Arts) Reihe zu überbieten. Mit „Star Wars: The Old Republic“ wird dies nun fortgesetzt, denn EAs Titel tritt in direkte Konkurrenz zu Activisions Erfolgs-MMO „World of Warcraft“.

 

Im Vorfeld des angekündigten Releases wurde geschätzt, dass es etwa 500.000 aktive Spieler brauche, um mit „Star Wars: The Old Republic“ Gewinne zu generieren. Diverse Branchenisider mutmaßten, dass das Spiel aufgrund des dahinter stehenden populären Franchise Activisions „World of Warcraft“ auf Anhieb bis zu vier Millionen Spieler streitig machen könnte.

Quelle: reuters
 
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Alles, was Recht ist
Marian Härtel Marian Härtel ist Rechtsanwalt in Berlin mit den Interessenschwerpunkten Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Markenrecht, IT Recht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht. Als langjähriger Kenner der Entertainment- und vor allem der Spielebranche berät er Mandanten bei Rechtsproblemen und Vertragsgestaltungen in der Entertainment-, Games- und New Economybranche und bietet Startups Consulting in der Gründungphase und bei Vertragsfragen. In der MIM berichtet er regelmäßig über Grundlagenfragen sowie Brennpunkte des Games - und IT-Rechts. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter www.rechtmedial.de.
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