Bereits im Februar war es Nintendo gelungen, den Verkauf sogenannter R4-Module für illegal erklären zu lassen. Mit diesen ist es möglich, Raubkopien für den Handheld DS zu erstellen bzw. zu nutzen. Vier Händler verkauften die Module dennoch weiterhin. Gegen diese geht Nintendo nun gemeinsam mit Capcom und 53 weiteren Softwarefirmen gerichtlich vor.
Damit jedoch nicht genug. Der Publisher stellt online auch ein Formular zur Verfügung, mit dem Verkaufsstellen gemeldet werden können, an denen R4-Module erhältlich sind. "Es wird immer schwieriger, die R4-Verkäufer auszumachen, da sie täglich geistreicher werden und der Onlinehandel blüht, was die Sache noch komplizierter macht", heißt es in eine Statement von Nintendo.
Auf dem Rechtswege soll nun auch Schadensersatz von den Händlern eingeklagt werden, welche das R$-Verkaufsverbot ignoriert haben.