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21. Mai 2008 um 14:14 Uhr

James Cameron sieht Zukunft in 3D-Videospielen

3D-Filmtechnologien werden im Zuge der Digitalisierung von Produktion und Vorführung wieder zunehmend interessant. Diese Entwicklung beschränkt sich nicht nur auf den Bereich des Kinos, sondern umfasst auch den TV- und Videospielsektor, wie der US-Filmemacher und "Titanic"-Regisseur James Cameron laut pressetext im Rahmen der von Microsoft organisierten "Advance 08 Advertising Conference"erklärte. "3D ist nicht nur eine Technik für Kinos. Die echte Revolution stellt sich erst dann ein, wenn auch Videospiele und TV-Inhalte in 3D produziert werden", zitiert das Branchenportal Cnet den Filmemacher. "Es gibt einen guten Grund, warum der Mensch mit zwei Augen ausgestattet ist und nicht nur mit einem", betont Cameron. Für ihn sei es deshalb nur logisch, dass eine solche 3D-Darstellung für den Betrachter reizvoller sei als eine Standardaufnahme. Speziell am Videospielsektor könnte sich der Einsatz von 3D laut Cameron als "der nächste größte Renner" erweisen. "Ego-Shooter werden zu wirklichen Ego-Erfahrungen. Der Spieler befindet sich direkt im Geschehen und erlebt eine ultimativ eindringliche Erfahrung", schildert Cameron. Als beispielhaftes Projekt nennt der Filmemacher seine aktuelle 3D-Filmproduktion "Avatar", die Weihnachten 2009 in die Kinos kommen und von Ubisoft als Videospiel umgesetzt werden soll. Die Spielversion werde ein gutes Beispiel für den Einsatz eines stereoskopischen Ansatzes sein und soll auf einer Standardkonsole mittels spezieller Brille ein echtes 3D-Erlebnis ermöglichen.
Quelle: pressetext
 
Sprache: de en

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