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Absatzförderung für Songs durch Musikspiele
Musikspiele wie das von Activision veröffentlichte "Guitar Hero: Aerosmith" können sich neben einer zusätzlichen direkten Einnahmequelle für die Musiker auch sehr günstig auf die Verkaufszahlen der integrierten Songs auswirken. "Kooperationen mit der Videospielbranche können für Künstler um einiges lukrativer sein als alles, was man in dieser Hinsicht in der Musikbranche erreichen kann", zitiert das Wall Street Journal Irving Azoff von der für Aerosmith zuständigen Managementfirma Front Line Management. Laut Bericht erwarte Aerosmith, durch die Veröffentlichung des Spieltitels sogar mehr Einnahmen zu erzielen als durch eines ihrer vielen Studioalben. Auch bei der Verkaufsförderung macht sich ein großer Effekt bemerkbar. Laut Azoff ist der Verkauf des Aerosmith-Songs "Same Old Song and Dance" nach der ersten Woche nach Veröffentlichung von "Guitar Hero III: Legends of Rock" um 130 Prozent gestiegen. Diese verkaufsfördernde Wirkung bestätigt auch Patric Roos, PR-Executive bei Activision Deutschland im Gespräch mit pressetext. "Die Albumverkaufszahlen und Downloads von einzelnen Songs der Interpreten, die in Guitar Hero III vertreten sind, stiegen nachweisbar signifikant an", betont Roos. "Kooperationen zwischen der Videospiel- und der Musikindustrie sind ein potenziell viel versprechender Weg für die Zukunft", ergänzt Roos. Derartige Partnerschaften würden positive Synergieeffekte für beide Seiten entstehen lassen.
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